Strategie 2025 - Bürgerstiftung Dormagen

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Bürgerstiftung entwickelt Strategie

Entwicklung einer Zukunftsstrategie „Bürgerstiftung Dormagen 2025“

Am Wochenende kamen der Vorstand und der Stiftungsrat der Bürgerstiftung Dormagen zu einer Klausurtagung zusammen. In den Räumen der AWO Dormagen diskutierten die Bürgerstiftler über eine neue Strategie, wie sich die Bürgerstiftung bis zum Jahr 2025 entwickeln soll. Unter der fachkundigen Leitung des Stiftungsmanagers, Prof. Dr. Burkhard Küstermann vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, wurden Fragen der Spendenstrategie, der internen Organisation und der Leitbildentwicklung diskutiert. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen vereint insgesamt rund 4.000 Stiftungen in ganz Deutschland und unterstützt sie als Dachverband bei Ihrer Arbeit. Die Bürgerstiftung Dormagen ist seit 2018 Mitglied.
„Heute schon an morgen denken.“ Das ist nicht nur ein Werbespruch der Finanzinstitute, sondern auch ein elementarer Bestandteil der Arbeit der Bürgerstiftung Dormagen. Denn sie ist eine auf Ewigkeit angelegte Stiftung – von Bürgern, für Bürger. Entsprechend ist eine Langfriststrategie unerlässlich, die so flexibel ist, dass sie immer auf aktuelle Entwicklungen (z.B. Niedrigzinsen, knappe öffentliche Finanzen, Schwankungen im Spendenaufkommen) reagieren kann. Ebenso darf die Bürgerstiftung auch nicht den Eindruck der Exklusivität erwecken. Die Bürgerstiftung steht grundsätzlich allen interessierten Bürger*innen zur Mitwirkung offen. Sei es als helfende Hand bei einzelnen Projekten oder als aktives Mitglied im Stiftungsrat oder Vorstand.
„Wir wollen die Dormagener*innen für eine aktive Mitwirkung gewinnen“, nennt der Vorsitzende des Stiftungsrates der Bürgerstiftung Dormagen, Prof. Matthias Franz ein wichtiges Ziel für eine erfolgreiche Stiftungsarbeit.
Mit knapp 450.000 Euro Stiftungsvermögen hat die Bürgerstiftung Dormagen inzwischen eine bedeutende Größe erreicht, die sich immer noch ausschließlich ehrenamtlich organisiert und auf ein stetiges Wachstum ausgelegt ist.
Martin Voigt, Vorsitzender der Bürgerstiftung Dormagen resümiert als Ergebnis der erfolgreichen Klausurtagung:
„Wir investieren jedes Jahr um die 20.000 – 25.000 Euro an Spendenmitteln in Dormagen. Das möchten wir ausweiten und strategischer gestalten. Drei Oberthemen sollen die Arbeit der Bürgerstiftung Dormagen bis 2025 prägen: 1. Familie und Bildung, 2. Umwelt und 3. Kultur. Diese Themenbereiche werden wir bis zum Jahresende mit ersten Ideen füllen. Dazu wollen wir auch größere Projekte über mehrere Jahre begleiten, um unseren Anspruch der Nachhaltigkeit zu erfüllen. Wir werden Experten aus Dormagen hinzuziehen, die uns bei der Auswahl der Förderthemen unterstützen und Kriterien definieren sollen. Mit Fördermitteln aus Bund und Land werden wir den Vernetzungsgedanken weiter ausbauen. Die Bürgerstiftung versteht sich selbst auch als Netzwerkplattform für Aktive, Spender, Zustifter, aber auch Förderungsempfänger im Stadtgebiet.“
Zur Stärkung der Nachhaltigkeit wird die Förderung von kleineren Einmalprojekten etwas eingeschränkt, bleibt aber trotzdem immer noch möglich.
„In Professor Küstermann vom Bundesverband Deutscher Stiftungen haben wir einen hervorragenden Unterstützer und Förderer unserer Arbeit gefunden. Er hat uns wichtige Impulse geliefert, auf denen wir unsere Arbeit aufbauen können “ stellen die Vorsitzenden Martin Voigt für die Bürgerstiftung und Prof. Franz für den Stiftungsrat übereinstimmend dankbar fest.
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